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Ausbeulen, Blech- und Richtarbeiten

Bei der Blechreparatur können wir in mehrere Reparaturarten aufgliedern

Jede Art hat seine Stärke. Je nach Beschaffenheit des Objekts und Ausformung der Beschädigung kann man zwischen

  • Dem Drücken: Hier wird eine Delle von innen nach außen gedrückt oder massiert. Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Werkzeugen, die für diesen Einsatz gemacht sind.
    • Ausbeulstangen werden von den Profis eingesetzt. Hiermit können Hagel- oder größere Parkschäden beseitigt werden
    • Spachtelgriff Schraubendreher Brechstange etc. Diese Werkzeuge kann man schnell zum Vordrücken benutzen. Somit werden die anfallenden Spachtelstellen in der Größe um einiges reduziert
  • Dem Ziehen: Bei dieser Technik wird ein Schaden möglichst von außen instand gesetzt. Hier unterscheidet man zwischen der
    • Klebetechnik, wobei man mit Heißkleber Zugpunkte in einer Delle platzieren und mit einem Dellenlift herausziehen kann und der
    • Schweißtechnik oder dem Spotten. Das Spotten findet über punktuelle Schweißpunkte mit einem Zughammer statt. Mit dieser Technik lassen sich Dellen sehr genau herauszupfen und anschließend bearbeiten.Dann wäre da noch der
  • Den Richtarbeiten: Bei einer Richtarbeit, wird das Fahrzeug in einer sogenannten Richtbank eingespannt. Nach genauen elektronischen Vorgaben werden hier Bauteile durch pneumatische Gerätschaften auf 1/100 gerichtet. Der Umgang mit diesen Vorrichtungen ist nur ausgebildeten Fachkräften vorbehalten. Ohne langjährige Erfahrung kann man an diesen Maschinen mehr kaputt machen, als instand setzen.
  • und dem Teilersatz: bei dem ein großer Eingriff in die Karosserie oder dem zu instand setzenden Objekt erfolgt. Ein Heraustrennen von Blechen oder ganzen Bauteilgruppen ist in dieser Instandsetzung notwendig. Diese Reparaturart erfordert viel Geschick und Erfahrung in der Handhabung von Karosserieteilen oder Statiken. Der Umgang in Perfektion mit Schweißgeräten wird hierbei vorausgesetzt.

unterscheiden.

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