Airbrush

Lackieren mit den kleinsten Pistolen.

Alle Arbeiten müssen mit der dazugehörigen PSA (persönlicher Schutzausrüstung) durchgeführt werden Was gehört zur PSA?

Airbrush ist „das Malen“ der Lackierungen. Die Königsdisziplin der Zeichner mit der Pistole. Airbrusharbeiten kommen überall dort zum Einsatz, wo die großen Pistolen nicht mehr mithalten können.

Im Modellbau, Fotorealismus, Grafik,Textildesign, Bodypainting, Nageldesign, Illustration, Spot-Repair oder bei Designlackierungen, um einige Einsatzmöglichkeiten zu nennen, findet das Airbrush seine Anhängerschaft

Wie bei den großen Lackierpistolen, gibt es verschiedene Bauformen und Arten bei den Airbrushpistolen. Hier gibt es alle Segmente vom Beginner bis zum Professional. Die Preise staffeln sich ebenso.

Was ist Airbrush? Airbrush bezeichnet ein Lackiersystem mit einer Lackiertechnik. Die Airbrushpistole als Werkzeug, ähnelt der einer Lackierpistole. Auch in der Anwendung findet man Ähnlichkeiten. Bei der Lackierpistole zieht man den Abzug ein Stück nach hinten, um die Luft freizugeben. Bei der Airbrushpistole wird der Bedienhebel nach unten gedrückt. Weiter gezogen oder gedrückt wird die Farbe zur Zerstäubung freigegeben.

Die Lackiertechnik unterscheidet sich bei einer Airbrushlackierung elementar zu einer normalen Lackierung. Eine PKW-Lackierung wird in der Regel Nass in Nass lackiert. Das heißt, wenn verschiedene Lackschichten nass übereinander lackiert werden. Hier bedarf es einer Zwischenablüftzeit um Lösemittel abzugeben.
Bei einem zu hohen oder zu schnell aufeinander folgendem Auftrag würde der Lack „Laufen“ siehe auch Lackierfehler Läufer

Die Ablüftzeiten werden von den Herstellern in den technischen Informationen hinterlegt.

Bei der Airbrushlackierung dagegen, wird das Material in trockenen Schichten aufgetragen. Hier werden viele „Nebelgänge“ durchgeführt um einen Ton farblich „satt“ zu bekommen.

Auch die Düsengrößen variieren zwischen den beiden Lackierpistolen.
Bei der Airbrush bewegt man sich von 0,15 mm bis 1,0 mm. Bei Bedüsungen zwischen 0,8 mm und 1,2 mm empfiehlt es sich, sich eine Spot-Repair Pistole zuzulegen. In der Flächenlackierung wie bekannt aus der PKW-Lackierung, kommen Düsensätze von 1,0 bis 4 mm zum Einsatz.
Hier werden wiederum Lackierprozesse beachtet, wo auch ganze Systeme getauscht werden. Zum Beispiel ein Wechsel von der Fliesbecherpistole auf ein Airmix-Pumpe-System. Oder aber auch zur Airless-Pumpe.

Die Airbrush-Technik gilt es nicht zu erklären, da hier im wesentlichen Kunst angewandt wird. Hier hat derjenige Vorteile, der Zeichnen oder Malen kann. Ein Umstieg auf die Airbrushpistole ist dann sehr einfach.

Das Lackmaterial unterscheidet sich im Airbrush zur PKW Lackierung sehr. Die eingesetzten Airbrush-Farben sind auf Acryl-Wasser-Basis, mit sehr feinen gemahlenen Pigmenten. Somit wird auch Material gespart. Das Material ist ungefähr vergleichbar wie Dispersionsfarben zum Wände streichen. Beispielprodukte Airbrushfarben*

Nutzung der Airbrushpistole (hier im Beispiel – Double Action) Beipspielprodukt*

  1. Farbe in den Farbbehälter füllen
  2. Die Airbrushpistole wie einen Stift zwischen Daumen und Zeigefinger legen
  3. Der Zeigefinger wird oben auf dem Bedienhebel platziert
  4. Mit der Fingerkuppe wird der Bedienhebel leicht nach unten gedrückt. Somit wird die Luftzufuhr geöffnet. Man hört es „zischen“.
  5. Anschließend wird der Bedienhebel nach hinten gezogen. Von leichtem Nebel der Farbe bis zu einem sattem Auftrag ist es möglich, die Farbregulierung zu tätigen.
  6. Mit der Airbrushpistole auf gesondertem Blatt Papier eine Probe auflackieren. Somit wird getestet, ob die Düse richtig sitzt und nicht „spuckt“.
  7. Los geht’s.

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