Wolkenbildung im Basislack

Wolkenbildung

Optisch störende, scheckige Fleckenbildung im Metalliclack

  • Fehlerquellen:
    • Unruhiges Spritzbild.
    • Der Basislack ist zu dick oder zu dünn aufgetragen.
    • Eine falsche Düsengröße für das Material gewählt.
    • Materialviskosität nicht richtig für die Anwendung eingestellt.
    • Ablüftzeiten zwischen den Gängen nicht eingehalten
    • Spritzen mit flatterndem Spritzstrahl.
  • Fehlervermeidung:
    • Gleichmäßiges Auftragen den Basislackes. Hierzu zählen vor allem der Abstand zum Objekt, der Winkel der Lackierpistole zur Oberfläche und die Zuggeschwindigkeit.
    • Im Nebel- bzw. Effektgang mit gleichmäßiger Spritztechnik vorgehen. Dieser Schritt bedarf es an voller Konzentration. Wenn der Abstand in diesem Schritt abweicht und z.B. immer etwas pendelt, können dadurch neue Wolken entstehen.
    • Das Material nach Herstellervorgabe verarbeiten.
    • Die Ablüftzeiten müssen eingehalten werden.
    • Die Farbdüse auf festem Sitz am Pistolenkörper überprüfen.
  • Reparaturweg
    • Sind die Wolken im Basislack schon zu sehen, ist ein weiterer Nebelgang möglich, um das Gesamtbild zu verändern.
    • Bei fertiggestellter Oberfläche nach dem Trocknen ist nur eine Neulackierung zur Wiederherstellung der gleichmäßigen Oberfläche möglich
  • Hinweis:
    • Um den Nebel- bzw. Effektgang gleichmäßig hinzubekommen, braucht man ein wenig Erfahrung. Letzen Endes liegt es hier auch wieder an der Technik. Um dir einen Anhalt zu geben, kannst du den Abstand der Pistole zum Objekt zwischen 30cm und 40cm erhöhen (demnach fast verdoppeln). Die Zuggeschwindigkeit kannst du leicht etwas verringern. Die Gleichmäßigkeit dieser Schicht kommt dann später fast von allein. Mehrmaliges Nebeln bringt hier absolut nichts! Im schlimmsten Fall spritzt du den Ton kaputt und die Oberfläche wird sandig. Mit Erfahrung kann man da ein wenig in der Fläche zaubern. Auf diesen Punkt möchte ich nicht an dieser Stelle eingehen.